Aquapark Bahrain

Es gibt zwei Wasserparks in Bahrain, das Wahoo im Bahrain City Center und das LPoD – Lost Paradise of Dilmun.

Wir besuchten den Open Air Wasserpark LPoD. Er liegt in Al Areen hinter dem BIC, der Formel 1 Strecke in Sakhir. Er ist ein wenig schwer zu finden, trotz der Beschilderung. In dieser Ecke Bahrains stehen viele halbfertige Ruinen, viele Straßen sind nur halbfertig.

Der Eintritt kostet 15 BD für Erwachsene und 8 BD für Kinder unter 120 cm. Diese können Sie gleich zu hause lassen, denn drei der fünf Rutschen sind nur für Erwachsene. Gemaule vorprogrammiert. Besser schummeln Sie, wenn Ihr Kind schon fast 120 cm (6-8 Jahre) ist. Erwachsene bekommen schwarze Armbänder, mit denen man überall Zutritt hat. Mit den roten Armbänden kann man kaum wohin, Zero Tolerance policy.
Tipp: Sie können vorab Tickets bei GEANT in der Bahrain Mall (Sanabis – gegenüber Seef Mall) an der Sammelkasse für 12 BD kaufen.
Wenn Sie ein (sehr kleines) Schließfach brauchen, müssen Sie ein gelbes Armband für 5 BD mieten und bekommen 2,500 BD wieder zurück. Also 5 Euro Miete für ein Schließfach! Lassen Sie lieber Ihre Wertsachen gratis im Auto. Der Parkplatz ist immerhin kostenlos.

Wasserpark Bahrain

Halbfertige Häuser rund um den Wasserpark – viel Spaß auf den schnellen Rutschen

Wenn Sie sich nun das Ticket bei Geant geholt habe, müssen Sie trotzdem zur Kasse, um die RFIF Armbänder zu bekommen. Nun sollten Sie auch gleich das Band aufladen lassen. Nicht benutzen Credit bekommen Sie am Ende zurück. Sie dürfen keine Speisen oder Getränke mitnehmen. Nur Wasser ist erlaubt.

Das Essen vor Ort sah sehr junkig aus. Neben den Snackbars – Pommes und Grill – gibt es ein Baskin Robbins. Die 700 fils Kugel kostet hier 1 BD. Der halbe Liter Wasser – und man braucht viel, kostet hier 500 Fils! Also besser mitbringen.

Der gesamte Park, 2008 für 50 Millionen Dollar gebaut, ist eher mittelmäßig gepflegt. Wo die 50 Millionen $ hin sind, erschließt sich mir nicht. Wie so oft geht der Besucher aus dem großen Nachbarland, der auch hier dominiert, überhaupt nicht pfleglich mit allem um. Es ist auch nicht sehr sauber. Badelatschen oder noch besser welche mit denen man ins Wasser gehen kann, sind gut.
Die Herren hier sind normal gekleidet – mit Shorts oder wenige mit Badehose – und ergeben 90 % der Gäste. Die wenigen weiblichen Gäste sind zu 5 % mit Straßengarderobe – das sind die, die nicht ins Nasse gehen – zu 3 %  mit irgendwelchen Ganzkörperbadeanzügen – auch Burkinis – bekleidet (für uns lachhaft) und zu 2% westlich. Jüngere Damen im Bikini haben hier schnell viele Fans, die auch den Damen treu zu jeder Rutsche folgen. Das Aussehen scheint nicht von Wichtigkeit zu sein, solange viel Haut zu sehen ist. Einige Mädchen schienen das Procedere sehr genossen zu haben.

Es gibt 5 Türme, von denen eine oder mehrere Rutschen abgehen. Als wir da waren, war es ziemlich leer, so dass wir nie warten mussten. Wer Wasserrutschen mag, wird bestimmt hier viel Spaß haben. Wir waren insgesamt 3 Stunden im Park und sind ca. 15x gerutscht. Es macht Spaß. Speziell, wenn alles so warm ist. Wasser wie Luft.

Es gibt dann noch einen künstlichen Badesee, auf dem Wellen produziert werden. Als wir da waren, funktionierte es nicht. Um diesen Badesee herum gibt es drei verschiedene „Cabanas“. Offene Cabanas für 20 – 35 BD, hier kann man einen Vorhang zuziehen, wenn Handlungen nicht gesehen werden sollen und für 65 BD massive Hütte. Ein Hotelzimmer wäre preiswerter. Einzelheiten auf der Webseite.

FAZIT: Man kann hier mit Kindern über 120 cm hingehen und Spaß haben. Wenn auch nicht ganz billig. Wertsachen im Auto lassen, vorher Essen und Wasser mitbringen. Damen sollten sich, wenn sie nicht angestarrt werden wollen, so dezent wie möglich kleiden.

Webseite

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Reise abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

dreizehn + 7 =