Bahrain orientiert sich an Singapur

Marina West - hier verlor halb Bahrain Geld!

Die Nachfrage nach Bauprojekten am arabischen Golf bleibt ungebrochen. Die Hauptstädte der Golfstaaten Qatar und Bahrain liegen dabei nur rund 140 km Luftlinie auseinander, profitieren aber beide von einer attraktiven, unternehmerfreundlichen Wirtschaftspolitik. Bis 2030 werden in Qatar und Bahrain umfangreiche Bauprojekte realisiert. Viele davon befinden sich derzeit in der Entwurfs- und Planungsphase. Der deutsche Architekt Tobias Lindemann beteiligte sich am 10. März als Delegierter an der ersten SME Conference in Doha im Rahmen der Wirtschaftsdelegation des deutschen Vizekanzlers Siegmar Gabriel.
Als Teilnehmer der Ghorfa Wirtschaftsdelegation reiste Tobias Lindemann am 11. und 12. März weiter nach Bahrain. In Manama traf seine Delegation am 11. März Premierminister HRH Prinz Khalifa bin Salman Al Khalifa, im Anschluss König Hamad bin Isa Al Khalifa und eine Reihe von Unternehmern aus Bahrain. Der Besuch der Wirtschaftsdelegation in Bahrain erfolgte unter der Leitung von MdB Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister a.D., der deutschen Botschafterin in Manama, Sabine Taufmann, und Ghorfa – Generalsekretär Abdulaziz Al-Mikhlafi.

Dr. Peter Ramsauer ist Ghorfa Präsident und gleichzeitig Vorsitzender des Ausschuss für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag. Am 12. März 2015 trafen die Delegierten H.E. Eng. Basim Bin Jacob AlHamer, Bauminister von Bahrain, und den NOGA Energieminister H.E Dr. Abdul Hussain bin Ali Mirza, um die Umsetzung geplanter Bau- und Energieprojekte zu besprechen. Architekt Lindemann hat seinen GCC Hauptstandort in Abu Dhabi. Tobias Lindemann stammt aus dem ostwestfälischen Bad Oeynhausen. Bekannt wurde er in den Golfstaaten vor allem durch die Entwicklung und Planung futuristischer Plus-Energie Villen und durch den Gewinn bahnbrechender Grossprojekte. Als Gründer und CEO der White Sky Group wird Tobias Lindemann seit Jahren mit einer Vielzahl von zukunftsweisenden GCC Projekten in Saudi-Arabien, UAE und Qatar beauftragt.

„Qatar und Bahrain sind Gravitationszentren am arabischen Golf. Während sich Manama erkennbar an der Entwicklungsstrategie von Singapur orientiert, entwickelt sich Doha zu einem eigenständigen Hub Standort in der Region. Das zeigt sich auch bei Investitionen und Bauprojekten.“ erklärt Tobias Lindemann; „Bahrain investiert langfristig in die Formel 1, Qatar in den FIFA Weltcup 2022 und seine Infrastruktur. Am Ende ist wichtig, wer es erfolgreich schafft, internationale Unternehmen anzuziehen und Innovationskraft im eigenen Land zu fördern. Der Premierminister von Bahrain hat uns zu Recht auf die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region aufmerksam gemacht. Sobald hier eine nachhaltige Lösung erzielt wird, werden Qatar und Bahrain enorm profitieren. Die Nähe zu Saudi-Arabien gibt hierbei den Ausschlag.“

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