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Vinoteca Barcelona, Adliya

Oktober 2018 wieder besucht:
Der spanische Chef scheint nicht mehr hier zu arbeiten. Das Essen jetzt wohl vom Souschef. Etwas schlampiger gemacht, aber teuer wie eh und je. 
Sertvice inkompetent.
Cafe Amsterdam hat ganz geschlossen. Das wird jetzt ein Irish Pub.
Wir brauchen da nicht mehr hin!

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Papas Brvas mit reichlich Sauce – sehr creativ, aber wenig lecker
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Heute waren wir ohne Junior unterwegs und waren unsicher, ob wir den Inder im Gulf Hotel, dessen Londoner Haus einen Michelin Stern hat oder die Vinoteca Barcelona, dessen Küchenchef auch schon mal einen Stern erkocht haben soll, besuchen sollten. Wir entschieden uns für die Vinoteca, da es so schönes Wetter war und wir gerne draussen sitzen wollten.

Die Vinoteca hat einen schönen Garten, in den wir gleich geführt wurden. Auf dem Weg bestellten wir aber noch frische Tintenfischscheiben (1 BD) am Tresen, wo verschiedene Tapas standen. Uns wurde ein Tisch zugewiesen, der gefiel uns nicht. Der Wunschtisch – der den ganzen Abend leer blieb – wurde uns verweigert, eine Alternative war okay.

Die Tintenfischscheiben waren so lecker, dass wir sie erst gegessen haben, bevor wir ans fotografieren dachten! 🙂 Das war aber auch schon der Höhepunkt des Abends.

Nein, das wäre unfair. Der Wein war ebenso sehr gut. Befremdlich nur, dass  nicht am Tisch eingeschenkt wurde. mein Frau bekam den Roten genauso kalt wie mein Weisser. Er wurde anstandslos umgetauscht und dann wurde sogar am Tisch eingeschenkt.

Wir wählten das Tapas Menü für 22 BD + 10 % Steuern (ca. 60 Euro). Das waren 11 oder 12 kleine Tellerchen.
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Als erstes kamen drei Sorten grüne Oliven, teilweise recht gute und ein alberner Manchego „Lollipop“. Ich mag Manchego gerne, aber als Lollipop ist das schwer gewöhnungsbedürftig und geschmacklich anders.

Danach kam das typische katalanische Tomatenbrot und Anchovis. Die Fische waren okay, das Tomatenbrot in Olivenöl ertränkt.
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Es wurde ruckzuck serviert, so dass ich darum bat, dass etwas langsamer serviert werden sollte, damit ich die warmen Sachen auch noch warm essen konnte.
Jetzt kammen Papas bravas (vulgo Pommes mit Sauce). Das waren 7 Stück. Etwas schlecht zu teilen zu zweit. Die waren sehr kreativ gemacht. Eine Kartoffelhülse gefüllt mit einer süss-pikanten gehaltvollen Tomatenkrem. Das ganze sehr fettig und geschmacklich uninteressant. Da mussten wir gar nicht groß teilen, die meisten gingen zurück.
Tadellos dagegen war die Entenbrust.
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