Das Essen war ordentlich, aber weit entfernt von zwei Sternen. Selbst einen gäbe es von mir nicht. Nur die Preise erinnerten an zwei Sterne. Das gibt es ja nun in Bahrain sehr häufig.  😉

Trotzdem: Bis auf die Desserts war alles tadellos. Die Desserts waren okayish, aber zu Tode langweilig.

Sehr schöner Start war der Pulpo, während meine Frau das Vitello Tonnato hatte, was auch gut war. (Entschuldigung, dass die Bilder Kopf stehen – Tücke der Technik)

Vitello Tonnato

Starter

Weiter ging es mit den Hauptgerichten:
Fisch

Das wichtigste war also alles okay. Dessert waren auch okay, aber sehr langweilig. Diese Kalorien kann man sich sparen!

Sehr anstrengend war der mehr als liebevolle, eher erdrückende italienische Service. Jede Minute wollten die Damen und Herren wissen, ob alles okay ist. Man störte auch Gespräche ohne Hemmung. Bedient wurde leger von einer Seite am Tisch. Als das Essen kam, wurde man gefragt, ob man Pfeffer aus der Mühle haben möchte oder Parmesan.  Wie soll man das wissen, wenn man noch nicht einmal probiert hat? Und so eine Mühle ist echt 80er Jahre. Kann die Küche nicht würzen? Weder diese alte, hölzerne Riesenmühle noch Parmesan wollten die Kellner am Tisch lassen.

Nur die Preisgestaltung erinnert recht deutlich an ein Zweisternerestaurant.
Karte Glowig Karte2 Glowig

Der preiswerteste verfügbare Weißwein kostete über 20 Euro das Glas …

weißwein
Fazit: Mit Trinkgeld 250 Euro war objektiv etwas viel – jedoch hatten wir einen schönen Abend und sind glücklich aus dem Restaurant gegangen. Erwarten Sie keine Sterneküche von dem Otto Koch Schüler. geniessen Sie einfach die ordentlichen Gerichte und ignorieren Sie den anstrengenden Service.

Rechnung Glowig

 April 2016