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Teuer ist es überall. Einige wenige frische Sachen sind günstiger als Zuhause.
Hela Ketchup gibt es bei Al Osra in Amwaj und Sar. (Schon wieder nicht mehr. Hier ändert sich permanent alles)

Shopping-in-Bahrain

Shopping-in-Bahrain – Grantapfel aus Indien für unter 1 €/kg – bei Ramez im Angebot

Wenn Sie irgendetwas finden, was Sie besonders mögen, kaufen Sie deutlich mehr als Sie aktuell benötigen. Alles ist hier irgendwann ausverkauft und dann manchmal über Monate nicht in den Regalen. Vorräte sind sinnvoll. 

Es geht in allen Märkten sehr arabisch zu. Oft stimmen die Preise nicht. Das Sonderangebot ist manchmal teurer als das reguläre Produkt. Großpackungen kosten manchmal doppelt soviel pro kg wie Kleinstpackungen. Die MHDs müssen immer überprüft werden. Beim Joghurt finden Sie manchmal 10 verschiedene Daten. Kühlketten werden nicht eingehalten. Kühlregale (z.B. Carrefour City Center) manchmal ausgestellt. Fassen Sie die Ware an und gucken, ob sie kühl ist, Notfalls von hinten nehmen.

Einkaufen in Bahrain ist kein Spaß! Preise höher als im KaDeWe und die Qualität oft ganz unten. Oft ist 1 BD = 1 € – einkaufen ist sehr teuer mittlerwele.

Was mich noch mehr nervt: An der Kasse schmeissen die oft mit den Lebensmitteln. 🙁 

Die wichtigen Lebensmittelmärkte:
Al-Osra – Kennen Sie Juwelen-Meyer auf Sylt? das ist ein Edeka Laden („EDEKA Meyer“), der von den Einheimischen liebevoll Juwelen Meyer aufgrund seiner absurden Preisgestaltung genannt wird. Gegenüber Al-Osra ist Meyer ein Discounter! Al-Osra hat auch Schweinefleisch. Allgemein bessere Fleischqualitäten verfügbar.

Al-Jazira – Das ist mittlerweile mein Lieblingsmarkt (Zinj) geworden. Der war schon immer teuer, aber alle anderen Märkte mit Expat Produkten haben ihn überholt. Hat das günstigste Schnittbrot (1,600 BD für 500 gr. Baker Street Mischbrot), Vollkornbrot ab 1,200 BD für 500 gr, Brötchen 100 fils). Allgemein eher amerikanische Produkte als europäische. Schweinefleischabteilung. Gute Regalwartung, wenig Abgelaufenes. Teilweise sehr exotisches Obst. Bessere Qualität als woanders. Sehr viel Bio-Zeug. Im 1. Stock noch ein Bioladen, der teilweise recht günstig die Sachen vor dem Ablaufdatum verkauft.

Carrefour – war früher der Günstigste, ist jetzt mit der Teuerste. Manche Produkte bekommt man nur da. Immer weniger französische Carrefour Eigenmarken. Mieser Service! Kein Schweinefleisch. Gute Butter! (aber die Preise!)

Lulu Märkte – indische Kette. Die waren eigentlich früher günstig. Jetzt nicht mehr. Teuer wie Carrefour. Es gibt eigentlich kaum einen Grund, Lulu zu besuchen. Da ist alles schlecht! Kein Schweinfleisch.

Al Helli (Sitra Bridge), Ramez (Alba Round About), Prime Market (Alba) oder Sultan Mall (nähe St. Chris): Das sind Hardcore Läden für Araber. Gestern klauten sie mir bei Ramez den Einkaufswagen mit der 100 fils Münze, als ich eine Sekunde nicht aufpasste …..
Kaum westliches Zeug. Oft sind die Preise für Obst- und Gemüse gut. Nachwerk (süss bzw. salzig) aus dem Oman, Türkei oder Indien günstig.

Shopping-in-Bahrain

Wir fahren einmal die Woche zu Al-Jazira in Zinj. Die haben in der ersten Etage auch einen Bioladen mit guten Angeboten. Bei Al-Jazira kaufen wir alle „schöneren“ Sachen und auch Bacon etc.
Ebenso gehen wir einmal die Woche zu Al Helli (Sitra Mall), Prime oder Ramez (beide Alba Roundabout). Hier kaufen wir Basics und Obst und Gemüse. Italienische Reggia Pasta oft im Angebot – 4×500 gr unter 1,5 BD.
Einmal im Monat gehen wir zu Carrefour City-Center, dem größten Carrefour. Die bauen gerne um. Jetzt haben sie den Eingangsbereich umgestaltet, man kann zerkochtes Sushi und ähnliches kaufen …
Die Croissants, die früher von guter Industriequalität waren, sind jetzt der letzte Müll. (Besser, aber teurer bei Al Jazira und auch Lulu). Nur hier bekommen wir z.B. Dijon Senf, leckeres Apfelmus in kleinen Bechern, bezahlbare, gutschmeckende Espresso-Bohnen (in der Bio Abteilung!), gutes Tarama. Auch die Frisch-Fischabteilung ist hier gut und günstig. Man kann sich auch den Fisch gleich gratis filetieren lassen (no fish bones – ready to cook). Sehr teurer Käse, aber niemand anders hat den sonst. Quark im Kühlregal. Gute Butter. Und wenn was da ist, muss man immer mehr kaufen, weil man nicht weiß, wann es wieder da ist! Auf Mindesthaltbarkeit achten!

Wenn ich aus Deutschland zurückkomme, habe ich oft einen ganzen Koffer mit Lebensmitteln dabei. Wir kaufen dann Käse, Schinken und Wurst. Haribo (kostet ein Bruchteil), leckeren Bio Espresso Fair Trade, Flips und weitere Süssigkeiten. Mit einer Isoliertasche und zwei bis vier Kühlakkus hält das sensible Zeug gut. Schinken, Speck und Harzer kann man prima einfrieren.